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10 Tipps und Regeln für die richtige Altersvorsorge

10 Tipps und Regeln für die richtige Altersvorsorge


In 10 Schritten zur richtigen Altersvorsorge  oder 10 Tipps für die Generation Y

Es gibt ja heutzutage kaum noch ein Thema, was nicht durch umfangreiche Studien untersucht wird, auch Jugendstudien sind dabei keine Seltenheit und fördern gerade in puncto  Altersvorsorge diverse Erkenntnisse zu Tage……

So findet die Mehrzahl der Befragten, dass Geld eine zu große Rolle in unserem Alltag spielt, dass es zu viele Arme in unserer Gesellschaft gibt und das die Ungleichverteilung immer mehr zunimmt.

Auch der bei vielen vorhandene gesunde, jugendliche Optimismus, was die eigene Zukunft anbelangt (auch das ergaben Studien), ist jedem zu gönnen. Trotzdem möchten wir gern ein paar Impulse liefern, sich dem Thema, trotz aller Skepsis zu widmen. Denn eines ist Fact, soll der Status quo in Sachen staatliche Rente annährend gleich bleiben, werden in unserer alternden Gesellschaft alle länger arbeiten und/oder höhere Rentenbeiträge zahlen müssen.

1.    Schätzen Sie Ihre gesetzliche Rente richtig ein?

Sanduhr

Jeder Arbeitnehmer im Angestelltenverhältnis zahlt automatisch in die gesetzliche Rentenversicherung. Arbeitnehmer und Arbeitgeber teilen sich dabei den Pflichtbeitrag des Bruttoeinkommens. Als privater Sparvertrag fungiert die gesetzliche Rente aber nicht. Das 1957 als Umlageverfahren eingeführte System (aktuell eingenommene Beiträge werden sofort an die heutigen Rentner ausgezahlt) gerät mehr und mehr in Schieflage. Schon heute funktioniert dieses Umlageverfahren aufgrund der demografischen Entwicklung nicht mehr vollständig und wir durch Steuergelder subventioniert. Ausgewiesene Prognosen sind Bruttobeiträge. Kranken – und Pflegeversicherung sowie Inflation sind hier z. B. noch nicht berücksichtigt.

2.    Die Ist-Situation – eine Bestandsaufnahme

Füller

So profan es auch klingen mag, eine Einnahmen/Ausgaben-Rechnung sollte der Anfang einer Vorsorgeplanung sein, auch eine bereits vorhandene Bestandsaufnahme etwaiger Vorsorgeverträge gehört dazu.

 

 

 

3.    An Liquiditätsreserven denken

Sparschwein

Im Zuge einer Einnahmen/Ausgabenrechnung bitte auch immer an Unvorhergesehenes denken. Egal ob Geschirrspüler oder Autoreparatur, ungeplante Ausgaben kommen immer ungelegen, sind aber keine Seltenheit. Wenn keine Ersparnisse vorhanden sind, ist eine Kreditaufnahme manchmal unvermeidbar. Die Zinsen/Kosten dafür sind in der Regel aber weitaus höher, als die Rendite, die Sie mit einer Sparanlage erwirtschaften können.

 

4.    Je jünger – desto besser

Uhr

Auch das ist keine neue Erkenntnis, aber je länger man die eigene Altersvorsorge vor sich hinschiebt, umso mehr muss man dafür investieren. Hinzu kommt unser derzeitiges und sicher auch weiter anhaltendes Niedrigzinsumfeld, was Renditen, gerade bei langen Ansparphasen, in der klassischen Altersvorsorge völlig unattraktiv macht.

 

 

5.    Persönliche Lebensplanung

Planung

Früher oder später beschäftigt sich jeder mit der Zukunftsplanung. So individuell sie auch sein mag, so oft sie auch durchkreuzt wird, die Themen berufliche Entwicklung, Selbständigkeit, Auslandsaufenthalte, Kinder, Eigenheim, Zeitpunkt eines möglichen Rentenbeginns hat jeder mal auf dem Schirm. Je genauer die Vorstellungen sind, desto präziser kann eine Auswahl geeigneter Produkte getroffen werden.

 

 

6.    Staatliche Förderungen

Haus

Förderwege gibt es viele und je nach Zielgruppe kommen dabei Riester-Rente, Rürup-Rente (Basisrente) oder aber auch die betriebliche Altersvorsorge zum Tragen. Welcher Förderweg der Sinnvollste für einen ist, hängt von verschiedensten Faktoren ab. Altersvorsorge ist aber in jeder der sogenannten 3 Schichten möglich, um die Richtige für sich zu finden, ist ein individuelles Beratungsgespräch unerlässlich. Denn die Komplexität dieses Themas ist einfach zu groß, als dass man sich mit ein paar Klicks eine vermeintlich maßgeschneiderte Lösung im Alleingang bastelt.

 

 7.    Wie sieht Ihr persönliches Risikoprofil aus?

Profil

Sehr facettenreich kommt inzwischen die Produktauswahl daher. Der Markt bietet mittlerweile sehr innovative Anlagekonzepte. Reine Fondskonzepte, oder solche die nebenher noch Garantien abbilden bis hin zu Sparformen, die an den verschiedensten Indizes partizipieren – es ist je nach Risikobereitschaft für jeden Geschmack etwas dabei.

 

 

8.    Vergleichen und informieren

Waage

Auch wenn es durch das LVRG 01/2015 (Lebensversicherungsreformgesetz) strenge Vorgaben in Sachen Transparenz im Ausweis von Kosten etc. gibt, unterscheiden sich die Anbieter trotzdem in eben diesen. Auch auf die Bedingungen der einzelnen Produkte lohnt sich ein genaueres Draufschauen. In diesem Zusammenhang möchten wir Sie gern noch für den Punkt „unabhängige Beratung“ sensibilisieren. Bevorzugen Sie für Ihre Beratungs- und Altersvorsorgegespräche die Betreuung durch einen Versicherungsmakler. Mit dessen Unterstützung haben Sie eine Anlaufstelle und gleichzeitig den Türöffner  zu allen Anbietern und Vergleichsmöglichkeiten. Das stellt einen enormen Vorteil gegenüber der Beratungsleistung eben nur einer Versicherungsgesellschaft oder eines Mehrfachagenten dar.

 

 

9.    Von voreiligen Kündigungen absehen

Kalender

In finanzielle Notlagen kann man aus unterschiedlichsten Gründen schnell rutschen. Trotz allem sollte eine voreilige Vertragsauflösung nicht die 1. Lösung sein. Wie der Name Altersvorsorge schon sagt, hat man auch hier ein Sparziel – das Alter – und damit verbunden ist das Schließen einer bestehenden Altersvorsorgelücke. Werden dafür vorgesehene Verträge vorschnell aufgelöst, mag das gerade entstandene Loch gestopft sein, aber ein viel Größeres tut sich auf. Mal abgesehen davon, dass eine Kündigung auch teuer werden kann, nutzen Sie doch einfach Möglichkeiten wie vorrübergehende Beitragsreduzierungen, oder stellen den Vertrag einfach ruhend. So umgehen Sie neben Kosten für die Kündigung auch etwaige Rückzahlungen von Steuerersparnissen oder staatlichen Zulagen.

Die Studien haben im Übrigen auch ergeben, dass dem Sinken der Vorsorgebereitschaft trotzdem ein steigender Informationsbedarf gegenübersteht. Sicher bezieht sich das auch auf die Ansprüche staatlicher Art, aber bei der Analyse derer wird jedem jungen Menschen schnell klar, dass die gesetzliche Rente eben nicht mehr ausreichende Vorsorge bietet, um seinen Lebensstandard im Alter halbwegs zu halten.

Und zum guten Schluss:

10.  Herzlichen Glückwunsch!

Haken

Wozu? Sie haben unseren Beitrag bis zum Ende gelesen und das ist ein guter Anfang!

Wenn Sie zu diesem Thema Fragen, Wünsche, weitergehenden Informationsbedarf haben, freuen wir uns, Sie beim Finden einer optimalen Altersvorsorge zu unterstützen. 😉

In diesem Sinne – viele Grüße

 

Sylvina Heinrich


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